Pflegetipps

Die richtige Sattelpflege: so gehen Sie vor

Der Sattelkauf gilt als eine der teuersten Investitionen eines Reiters, denn das gewählte Modell muss Ihnen nicht nur gefallen, sondern auch exakt an den Rücken des Pferdes angepasst sein. Damit Sie die Anschaffung nicht ständig wiederholen müssen, ist die richtige Sattelpflege entscheidend, denn nur hierdurch können Sie eine lange Lebensdauer des Stalles erreichen. Wir erklären in diesem Artikel, was Sie bei der Sattelpflege beachten sollten.

Die richtige Sattelpflege

© Osterland / Fotolia

Nach welchen Kriterien muss die Sattelpflege durchgeführt werden?

Hier muss man ganz klar sagen, dass es keinen Tipp zur Sattelpflege gibt, der sämtliche Produkte umfasst. Das hängt damit zusammen, dass die Sättel aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. So können Sie beispielsweise zwischen Glattleder und Wildleder wählen. Die Unterschiede hinsichtlich der Materialien sind gravierend, sodass auch verschiedene Pflegemittel zum Einsatz kommen sollten. Gerade für Produkte aus Wildleder werden Spezialprodukte angeboten. Es ist ratsam, sich an die Vorgaben des Herstellers zu halten, um das Material zu schonen.

Was Sie bei der Pflege eines Glattledersattels beachten sollten

Für die Pflege eines Sattels aus Glattleders möchten wir Ihnen nachfolgend einige Tipps geben:

  • Damit sich die Reinigung als leicht und handlich erweist, macht es Sinn, denn Sattel über einen Balken zu legen. Auf diese Weise gelangen Sie von allen Seiten problemlos heran
  • Für das Putzen eines verschmutzten Sattels reicht in der Regel lauwarmes Wasser aus. Verwenden Sie einen weichen Lappen und wischen Sie das Leder ab. Eventuell können Sie bei starken Verschmutzungen Sattelseife verwenden. Dies ist aber nicht zwingend notwendig
  • Achten Sie darauf, dass der Lappen lediglich leicht befeuchtet ist, da das Leder andernfalls austrocknen und hierdurch wiederum brüchig werden könnte
  • Trocknen Sie den Sattel nach der Reinigung mit einem weichen Tuch vollständig ab
  • Putzen Sie die Unterseite und alle Stellen, die leicht übersehen werden können, wie beispielsweise die Riemen der Steigbügel
  • Zur Nachbehandlung wird ein Lederöl oder Balsam verwendet. Hierbei sollten Sie ausschließlich auf die vom Hersteller empfohlenen Produkte zurückgreifen. Das Auftragen des Öls erfolgt mit einem fusselfreien, weichen Tuch
  • Nach einer etwa viertelstündigen Einwirkungszeit können Sie die Reste mit einem anderen Tuch entfernen.
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