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Die richtige Sattelunterlage finden

Sattelunterlagen gibt es wie Sand am Meer, sodass die Auswahl nicht leichtfällt. Benötigen Sie eine Schabracke oder doch eine Satteldecke? Welche Farbe und welches Material eignen sich am besten? Welche Sattelunterlage eignet sich für den jeweiligen Sattel? Fragen über Fragen, die wir Ihnen nachfolgend beantworten möchten.

Die richtige Sattelunterlage finden

© Tanja Esser / Fotolia

Welche Sattelunterlage benötige ich?

Hierbei handelt es sich um die zentrale Frage, denn ehe Sie eine Sattelunterlage kaufen, sollten Sie zunächst festlegen, welchem Zweck diese später dienen soll. Bei der Wahl einer passenden Sattelunterlage kommt es maßgeblich auf den verwendeten Sattel an. Für einen Englischsattel verwenden Sie beispielsweise eine Schabracke oder eine Satteldecke, während für den Westernsattel das Westernpad zum Einsatz kommt.

Grundsätzlich sollten Sie eine Sattelunterlage verwenden, die die folgenden Eigenschaften bietet:

  • Atmungsaktiv
  • Druckmindernd
  • Langlebig
  • Pflegeleicht und waschbar
  • Gute Passform
  • Rutschfest

Wozu dient eine Sattelunterlage?

Die Sattelunterlage erfüllt verschiedene Funktionen:

  • Schutz vor Feuchtigkeit, Schmutz und Schweiß
  • Stabilisierung des Sattels in der gewünschten Position
  • Minderung des Drucks auf den Pferderücken

Qualität steht an erster Stelle

Abgesehen davon, dass qualitativ hochwertige Schabracken und Satteldecken eine lange Lebensdauer aufweisen, bieten sie auch dem Pferd einen hohen Komfort. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist beispielsweise die Materialstärke, die idealerweise bei einem halben bis eineinhalb Zentimetern liegen sollte. Eine Sattelunterlage in dieser Stärke ist in der Regel formstabil und wirft keine Falten. Weiterhin wichtig ist eine anatomische Form, die perfekt an den Rücken des Pferdes angepasst ist. Dies trägt dazu bei, dass die Nähte nicht reiben.

Damit die Pferdedecke atmungsaktiv ist, sollte auch auf das Material geachtet werden, welches der Hersteller für die Unterseite verwendet hat. Baumwolle eignet sich hierfür besonders gut. Es werden jedoch auch Produkte mit einer Unterseite aus Polyester, Filz, Satin oder Samt angeboten. Hier kommt es vor allem auf Ihren persönlichen Geschmack an, denn die Materialen verändern die Optik der Sattelunterlage entscheidend.

Sattelunterlagen zum Ausgleich

In vielen Fällen passt der Sattel nicht perfekt auf den Pferderücken. Dies sollten Sie nicht akzeptieren, denn beim Pferd können hierdurch Haltungsschäden entstehen. Für einen solchen Fall können Sie Pads zum Ausgleichen verwenden und auch Sattelunterlagen mit einer zusätzlichen Polsterung eignen sich hervorragend. Grundsätzlich sollten Pads niemals als Dauerlösung angesehen, sondern lediglich zum Übergang verwendet werden.

Hinsichtlich der Pads unterscheidet man unter anderem zwischen den folgenden Modellen:

  • Gel-Pads
  • Front Riser Pads (Erhöhung im vorderen Bereich)
  • Back Riser Pads (Erhöhung im hinteren Bereich)
  • Westernpads für Westernsättel

Übrigens gibt es auch Schabracken, die zusätzlich mit einem Pad ausgestattet sind. Hierbei spricht man von Kombi-Produkten. Diese haben den Vorteil, dass Sie auf dem Pferderücken keinen Stapel erzeugen müssen, indem Sie die Pads und die Schabracke unter den Sattel legen.

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