Pferde

Ergänzungsfutter für Pferde

Beim Pferdefutter unterscheidet man grundsätzlich zwischen Raufutter und Kraftfutter sowie Mineralfutter und Ergänzungsfutter. Das Ergänzungsfutter dient – wie der Name vermuten lässt – als Ergänzung und keinesfalls als Hauptnahrungsmittel. Indem Sie das Ergänzungsfutter verwenden, versorgen Sie das Pferd beispielsweise mit den wichtigen Vitaminen. Was Sie hinsichtlich des Ergänzungsfutters für Ihr Pferd beachten sollten, erklären wir in diesem Artikel.

Ergänzungsfutter

© pholidito / Fotolia

Was ist Ergänzungsfutter und was bringt es?

Dieses Futter wird zusätzlich zum Rau- und Kraftfutter angeboten. Während das Pferd das Rau- und Kraftfutter benötigt, um die Verdauung in Schwung zu bringen und „bei Kräften“ zu bleiben, wird das Ergänzungsfutter zusätzlich gereicht, um das Tier optimal mit allen wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zu versorgen. Allerdings ist dies nur notwendig, wenn ein diesbezügliches Defizit besteht. So benötigen beispielsweise alle Pferderassen unterschiedlich viele Mineralstoffe, um optimal versorgt zu werden. Sind diese im herkömmlichen Rau- und Kraftfutter nicht in ausreichender Menge vorhanden, können Sie Ergänzungsfutter anbieten. Pferde, die regelmäßig „arbeiten“ haben ebenfalls einen höheren Bedarf und können mit Ergänzungsfutter gestärkt werden.

Was ist im Umgang mit Ergänzungsfutter zu beachten?

Sowohl im herkömmlichen Pferdefutter als auch in Leckerlis wie Obst und Gemüse, sind bereits hohe Mengen an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen enthalten. Pferdefutter aus dem Handel ist bereits mit Ergänzungspräparaten angereichert. Ein Zuviel könnte sich negativ auf das Wohlbefinden des Tieres auswirken, sodass Sie stets genau überlegen sollten, ob Ergänzungsfutter notwendig ist oder nicht.

Außerdem sollten Sie sich zum Wohle Ihres Pferdes stets an die Mengenvorgaben halten. Diese finden Sie auf der Verpackung des jeweiligen Futters.

Das sollten Sie beim Umstieg auf das ergänzende Futter beachten

Nicht alle Pferde mögen das Ergänzungsfutter. Stellen Sie das Futter daher langsam um, sodass sich das Tier zunächst hieran gewöhnen kann. Wenn es überhaupt nicht an das neue Futter gehen möchte, probieren Sie es am besten mit einer neuen Sorte.

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