Reitarten

Fahrsport: Wichtiges zu dieser Pferdesportart

Beim Fahrsport handelt es sich um eine Pferdesportart, bei der gefahren wird. In der Regel kommen hierbei Wagen oder Kutschen zum Einsatz. Es gibt verschiedene Fahrsport Disziplinen, die wir Ihnen nachfolgend näher erläutern möchten. Eines der wichtigsten Fahrsysteme – auch im Turniersport – ist das sogenannte Achenbach-Fahrsystem. Benannt wurde dieses nach Benno von Achenbach, der als Pionier dieser Sportart gilt. Eine weitere Art des Fahrens ist die ungarische Anspannung. Wer an einem Turnier teilnimmt und sich nicht an eine der beiden Fahrsysteme hält, muss automatisch mit einem Punktabzug leben. Dies ist gemäß der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) vorgeschrieben.

Diese Fahrsportarten gibt es:

Im Bereich Fahrsport muss man zwischen verschiedenen Disziplinen unterscheiden, und zwar:

  • Dressur Fahren
  • Hindernisfahren
  • Geländefahren
  • Traditionsgespannfahren
  • Skijöring, Skikjöring und Offroad-Kjöring

Wir möchten Ihnen diese einzelnen Disziplinen nachfolgend noch ausführlicher vorstellen:

Fotolia / Fahrsport

Das Dressurfahren im Pferdesport

Bei dieser Sportart wird ein sogenanntes Fahrviereck vorgegeben. Innerhalb dieses Vierecks müssen Reiter und Pferd (oder Pferde) verschiedene Dressuraufgaben umsetzen, beispielsweise mit dem sogenannten Einspänner. Das Tier muss Hufschlagfiguren vorführen, und zwar in den unterschiedlichen Gangarten. Doch die Punktrichter bewerten nicht nur die Umsetzung der Technik. Vielmehr spielen auch die Ausrüstung sowie der Umstand eine Rolle, ob es sich um eine traditionell gebaute Kutsche handelt. Ebenso muss man auf die Kleidung achten.

Das Hindernisfahren im Reitsport

Das Hindernisfahren wird auch als Kegelfahren bezeichnet. Hieraus ergibt sich, dass auf dem gesamten Parcours verschiedene Kegel aufgestellt sind, die das Gespann umfahren muss. Reiter und Pferd müssen darauf achten, so schnell wie möglich durch den Parcours zu gelangen, dürfen hierbei aber keine Kegel umwerfen. Alle Kegel müssen in der entsprechenden Reihenfolge umfahren werden. Zudem darf der Wagen nur auf der vorgesehenen Seite fahren.

Das Geländefahren im Pferdesport

Beim Geländefahren müssen Fahrer und Pferd ein bestimmtes Gelände durchqueren, welches verschiedene Hindernisse aufweist. Hierzu können unter anderem Brücken, aber auch geschlängelte Wege gehören. Die Geländefahrten sind häufig bis zu 18 Kilometer lang und werden daher in verschiedenen Teilstrecken absolviert. Der Reiter muss zudem darauf achten, die in der jeweiligen Teilstrecke vorgesehene Gangart einzuhalten, um keinen Punktabzug zu riskieren. Im letzten Abschnitt kommt es darauf an, die Hindernisse schnellstmöglich zu überwinden oder zu umfahren. Die verwendeten Kutschen werden auch als „Marathonwagen“ bezeichnet.

Traditionsgespannfahren im Pferdesport

Entsprechend der Tradition werden bei dieser Pferdesportart traditionelle Pferdewagen und Pferde eingesetzt. Das Gespann muss unter anderem verschiedene Hindernisse überwinden und im gesamten Parcours unterschiedliche Aufgaben erledigen. Besonders an dieser Sportart ist, dass sich auch Reiter und Pferd entsprechend der Tradition kleiden, was viele Zuschauer begeistert. Auch die Geschirre werden entsprechend gewählt.

Skijöring, Offroad-Kjöring und Skikjöring

Diese Sportarten werden weniger mit einer Kutsche als vielmehr mit einem Schlitten absolviert. Der Reiter lenkt das Pferd, während ein anderer Reiter auf Ski an einem Zugseil hängt und sich gleiten lässt. Man könnte dies mit dem Wasserski-Fahren vergleichen.

(Quelle: Wikipedia)

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