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Pferdeleckerlis: Was Pferde besonders gern mögen

Pferdeleckerlis werden insbesondere zur Belohnung der Tiere eingesetzt und sollten grundsätzlich sparsam verwendet werden. Schließlich sind sie mit den Süßigkeiten zu vergleichen, von denen wir Menschen ebenfalls nicht zu viele verzehren sollten. Worauf Sie bei Leckerlis für Pferde achten sollten und welche die besten sind, erklären wir in diesem Artikel.

Pferrdeleckerlis

© katharinarau / Fotolia

Selbstgemachte oder gekaufte Pferdeleckerlis?

Sie können Pferdeleckerlis kaufen, denn im Handel werden zahlreiche Varianten angeboten. Apfel-Chips und Knusperstangen gelten als beliebte, gekaufte Leckerlis. Grundsätzlich sollten Sie aber immer auf die Inhaltsstoffe achten. Pferdeleckerlis sollten nicht über Geschmacksverstärker verfügen und auch Zucker – abgesehen vom natürlichem Fruchtzucker – sollten sie nicht enthalten.

Bedenken Sie: Produkte, die viel Fruchtzucker enthalten, dürfen nicht in Massen verfüttert werden, denn auch diese Zuckerart schadet den Tieren, wenn sie in zu großen Mengen verzehrt wird.

Bei selbstgemachten Leckerlis haben Sie es in der Hand, welche Zutaten Sie verwenden. Sie können verschiedene Zutaten auswählen, die Ihr Pferd gern isst und die noch dazu gesund sind. Äpfel, Müsli und Haferflocken eignen sich beispielsweise hervorragend.

Gegenüber der gekauften Variante haben die selbstgemachten Pferdeleckerlis noch einen weiteren Vorteil: sie sind deutlich kostengünstiger. Und wenn Sie gern backen, ist die selbstgemachte Variante für Sie sicherlich eine hervorragende Lösung.

Sollten Sie gekaufte Pferdeleckerlis bevorzugen, erhalten Sie diese beim Futtermittelhändler, im Pferdesportbedarf oder im Onlineshop. Gerade das Internet bietet eine vergleichsweise große Auswahl.

Selbstgemachte, kernige Pferdeleckerlis

Für die kernigen Pferdeleckerlis benötigen Sie die folgenden Zutaten:

  • Kernige Haferflocken
  • Zuckerrübensirup
  • Müsli
  • Weizenkleie
  • Leinsamen

Als zusätzliche Geschmackskomponente eignen sich beispielsweise Apfelstücken oder geraspelte Möhren. Kräuter können Sie ebenfalls in den Teig geben, um etwas mehr Geschmack zu erzielen.

Vermengen Sie alle Zutaten und geben Sie diese auf ein Backblech. Streichen Sie die Zutaten glatt. Anschließend werden Sie bei 100°C etwa eine halbe Stunde lang gebacken. Verfüttern Sie die Leckerlis erst, wenn sie vollkommen abgekühlt und ausgehärtet sind. Es schadet nicht, wenn Sie sie erst einmal ein paar Tage an einem trockenen Ort ziehen lassen. Zum Verfüttern brechen Sie einfach die gewünschte Menge ab.

Selbstgemachte, fruchtige Leckerlis

Die fruchtigen Pferdeleckerlis sind mit ebenso wenig Aufwand problemlos herzustellen. Sie benötigen die folgenden Zutaten:

  • Haferflocken
  • Gemahlene Haferflocken
  • Etwas Honig
  • Bananen
  • Äpfel

Zerdrücken Sie die Bananen, hobeln Sie die Möhren und geben Sie den Honig dazu. Fügen Sie nun von den gemahlenen und den kernigen Haferflocken kleine Mengen hinzu und vermengen Sie das Ganze. Es muss ein fester Teig entstehen. Geben Sie die Masse auf ein Backblech und streichen Sie sie glatt. Backen Sie den Teig etwa eine Stunde bei 150°C auf mittlerer Schiene. Sobald die Leckerlis abgekühlt sind, können Sie sie verfüttern. Durch die enthaltenen Bananen sollte das Pferd die Leckerlis in spätestens drei Tagen verzehrt haben.

Verfeinern Sie die Rezepte

Das Beste an den oben aufgeführten Rezepten ist, dass Sie diese nach Belieben abwandeln können. Geben Sie Zutaten hinzu, von denen Sie wissen, dass Ihr Pferd sie besonders gern nascht. Achten Sie lediglich darauf, es mit der Süße nicht zu übertreiben.

Übrigens: Sie können Teige, bei denen Sie mit Trockenzutaten – wie beispielsweise Haferflocken, Müsli und Leinsamen – arbeiten, auch bereits zu einer Mischung verarbeiten. Dann brauchen Sie zum Backen nur noch die restlichen Zutaten frisch hinzufügen und arbeiten effizienter und schneller.

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