Pflegetipps

Pferdepflege: Schweif flechten

Wenn Sie Ihrem Pferd den Schweif flechten, wirkt sich dies nicht nur auf die Optik, sondern unter Umständen auch auf die Sauberkeit des Tiers aus. Schließlich verfilzt der Schweif nicht und es verfangen sich auch keine Unsauberkeiten. Vorrangig wird der Schweif jedoch bei einem Turnierpferd geflochten, was sowohl optische als auch praktische Gründe hat.

Wie Sie den Schweif flechten, erklären wir Ihnen in der nachfolgenden Anleitung:

Sichern Sie sich selbst und das Pferd ab

Der erste Schritt beim Einflechten des Schweifes sollte darin bestehen, dass Sie sowohl sich als auch Ihr Tier absichern. Binden Sie das Pferd an, damit es beim Flechten einen sicheren Stand hat und nicht weglaufen kann. Anschließend nehmen Sie entweder eine Schweifbürste oder eine Kardätsche zur Hand und mit der anderen Hand fassen Sie den Schweif. Beim Bürsten trennen Sie immer eine kleine Strähne ab, um alle Fitze und Verfilzungen auszubürsten. Für das Kämmen der Seiten und der Oberseite verwenden Sie am besten einen Mähnenkamm, da diese Stellen sehr empfindlich sind.

Fotolia / Schweif flechten

Closeup detail of finly braided show horse tail

Feuchten Sie das Schweifhaar an

Damit sich das Flechten des Schweifes etwas einfacher gestaltet, können Sie einen angefeuchteten Schwamm nutzen und den Schweif befeuchten. Ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass der Zopf fester wird und schöner aussieht. Als Alternative zum Befeuchten können Sie auch ein spezielles Flechtgel oder Schweifspray verwenden.

Hiernach beginnen Sie mit dem Flechten, indem Sie drei gleichmäßige Haar Strähnen abteilen und einen französischen Zopf flechten. Achten Sie darauf, so weit oben wie möglich anzusetzen, damit der Zopf einheitlich fest wird. Achten Sie darauf, dass der Schweif stets in der Mitte sitzt und nicht verrutscht. Dies hat einen rein ästhetischen Hintergrund. Wenn Sie etwa drei Viertel fertig geflochten haben, nehmen Sie nicht – wie beim Franzosenzopf üblich – weitere Haarsträhnen von der Seite auf. Sie flechten stattdessen einfach weiter nach unten. Um den Zopf zu fixieren, legen Sie einen Gummi um das Ende.

Schweifhaare flechten – Das müssen Sie bei einem Turnierpferd beachten:

Bei einigen Turnieren ist das Flechten des Schweifes zugelassen, bei anderen nicht. Deshalb sollten Sie sich im Vorfeld hierüber informieren. Es gibt sogar Turniere, bei denen das Schweif Flechten Vorschrift ist. Beim Springreiten und auch beim Polo ist dies beispielsweise der Fall.

Nützliche Tipps für das Flechten des Schweifs

Um die bestmögliche Optik zu erzielen, sollten Sie beim Flechten immer darauf achten, dass alle Haarsträhnen die gleiche Stärke haben. Des Weiteren sollten Sie immer den gleichen Druck aufwänden, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Wie erwähnt, sollte der Schweif stets in der Mitte sitzen. Es kann einige Zeit dauern, bis Sie verschiedene Flechtfrisuren erlernen. Die Mühe wird sich jedoch auszahlen.

Wenn Sie die Zöpfe optisch aufpeppen möchten, können Sie beispielsweise Pferdehaarschmuck verwenden.

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