Ausrüstung

Regenbekleidung für Reiter: das sollten Sie beachten

Das Pferd muss nicht nur an schönen Tagen versorgt werden, sondern auch bei Wind, Regen oder Schnee. Ausreden sind in diesen Momenten unpassend, denn Ihr Tier hat ein Recht auf eine umfangreiche Versorgung und Pflege. Damit Sie an nassen Tagen nicht buchstäblich im Regen stehen, empfiehlt sich die Anschaffung einer entsprechenden Regenbekleidung für Reiter. Was Sie diesbezüglich beachten sollten, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Regenbekleidung sollte wasserdicht sein

Sinn und Zweck der Regenbekleidung ist, dass Sie im Regen nicht nass werden, weil Hose oder Jacke Wasser durchlassen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie beim Kauf der Regenbekleidung für Reiter vor allem auf eines achten: auf die Wassersäule. Hierbei handelt es sich um eine europäische Norm, die angibt, ob ein Bekleidungsstück wasserdicht ist oder nicht. Als wasserdicht gilt das Kleidungsstück ab einer Wassersäule von 1300 mm/m². Höhere Werte wie beispielsweise 5000 mm/m², gelten entsprechend als besser. Schlechtere Werte sollte die Regenbekleidung jedoch nicht aufweisen, da Sie ansonsten davon ausgehen zu können, nicht ausreichend vor Nässe geschützt zu sein.

Regenbekleidung für Reiter

© Jürgen Fälchle / Fotolia

Regenbekleidung imprägnieren

Bei einigen Artikeln der Regenbekleidung haben Sie die Möglichkeit, den Stoff in regelmäßigen Abständen zu imprägnieren. Hierdurch entsteht ein noch höherer Schutz des Stoffes. Allerdings sollten Sie diesbezüglich auf die Angaben des Herstellers achten, denn nicht alle Materialien können uneingeschränkt imprägniert werden.

Um den Regenschutz zu erneuern eignen sich unter anderem entsprechende Sprays. Ebenso können spezielle Wachse eingesetzt werden.

Auch Winddichtigkeit spielt eine Rolle

Mindestens ebenso unangenehm ist es, wenn Sie an kalten Tagen frieren müssen, weil der starke Wind durch die Kleidung fährt. Deshalb kann es sich lohnen, wenn Sie in eine Regenhose oder eine -Jacke investieren, die auch als winddicht gilt.

Wasserdichte Schuhe und Stiefel

Zu einer umfangreichen Regenbekleidung für Reiter gehören wasserdichte Schuhe bzw. Stiefel. Die meisten Regenschuhe bestehen hauptsächlich aus Gummi, da dieses Material einen hohen Schutz verspricht. Wenn Sie sich für Regenschuhe entscheiden, achten Sie auf die Verarbeitung der Zunge. Diese ist in der Regel vernäht, sodass die Nähte stabil genug sein müssen, damit auch an diesen Stellen kein Wasser eindringen kann.

Für besonders warme Füße im Winter, bei gleichzeitigem Regenschutz empfehlen wir Stiefel mit einem Innenfutter. Dieses kann beispielsweise aus Fleece oder Lammfell bestehen.

Um einen dauerhaften Schutz gegen durchdringende Nässe zu erhalten, sollten Sie auch die Stiefel und Schuhe regelmäßig mit einem Spray imprägnieren.

Wasserdichte Utensilien

Als ebenso hilfreich erweisen sich an Regentagen weitere wasserdichte Utensilien, die Sie bei der Arbeit mit dem Pferd oder im Stall nicht beeinträchtigen. Hierzu gehören beispielsweise wasserdichte Handschuhe oder ein Regenüberzug für den Reithelm.

Auf die Qualität achten

Die dichteste Regenbekleidung bringt Ihnen nichts, wenn sie Mängel in der Qualität aufweist. Deshalb sollte Ihr Fokus beim Kauf auf diesem Kriterium liegen. Achten Sie auf hochwertige Materialien sowie eine einwandfreie Verarbeitung. Für die Regenbekleidung wird häufig die Baumwolle verwendet, da diese sehr gute Eigenschaften wie etwa schnelles Trocknen und eine gute Robustheit verspricht.

Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

To Top