Pferde

Schwarzkümmel: wichtiger Bestandteil in der Pferdefütterung

Schwarzkümmel gilt seit Jahrtausenden als Heilpflanze und wurde unter anderem im alten Ägypten verwendet. Dort diente es nicht nur dem Würzen von Speisen, denn es stellte sich schnell heraus, dass der Schwarzkümmel eine heilende Wirkung hat. Auch in Bezug auf Pferde kann er wahre Wunder bewirken und findet immer häufiger Anwendung. Wir erklären Ihnen, weshalb er für die Pferdefütterung wichtig ist und was der Schwarzkümmel bewirkt.

Worum handelt es sich bei Schwarzkümmel?

Schwarzkümmel ist eine Pflanze, die vorrangig in Asien zu finden ist. Er gehört zu den Hahnenfußgewächsen und ähnelt dem Mohn. Ebenso wie bei dieser Pflanze befinden sich die Samen des Schwarzkümmels in den Kapseln. Beachten muss man jedoch, dass es verschiedene Kümmelarten gibt, von denen einige überaus giftig sind. Sie sollten niemals selbst experimentieren, sondern Produkte aus dem Handel kaufen.

Schwarzkümmel für Pferde

© M.. Schuppich / Fotolia

In welchen Fällen sollten Sie Schwarzkümmel-Präparate füttern?

Der Schwarzkümmel regt den Stoffwechsel an und ist bekannt dafür, das Immunsystem zu stärken. Deshalb wurde er im alten Ägypten unter anderem bei Erkältungen gern eingenommen. Hinsichtlich der Pferdefütterung können Sie den Schwarzkümmel unter anderem verwenden, wenn das Tier Allergien aufweist. Hierbei kann es sich beispielsweise um Heustauballergien handeln. Auch bei Ekzemen und anderen Hautproblemen empfiehlt sich die Gabe von Schwarzkümmel in Kombination mit dem Pferdefutter. Sehr gut helfen die Samen der Pflanze bei einem schwachen Immunsystem sowie bei Pferden, die unter Stoffwechselstörungen leiden. Arthrose und Arthritis können mit Schwarzkümmel gelindert werden. Die Krankheiten werden dadurch nicht verschwinden, aber die Schmerzen sind zumeist deutlich erträglicher. Die Chronisch obstruktive Bronchitis, welche auch unter der Abkürzung „COB“ bekannt ist, kann ebenfalls durch den Schwarzkümmel gelindert werden.

Wie verabreicht man Schwarzkümmel?

Schwarzkümmel wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten. So können Sie beispielsweise Pellets oder geschrotete Samen kaufen. Die meisten Pferdebesitzer greifen jedoch auf Schwarzkümmelöl zurück, welches dem Futter problemlos beigemischt werden kann. Das Öl schmeckt jedoch gewöhnungsbedürftig, weshalb viele Pferde es nicht mögen. Dann können Sie selbstverständlich Schrot oder Pellets verwenden.

Wenn Ihr Pferd allerdings an Hautproblemen leidet, können Sie das Öl dennoch nutzen, indem Sie es in geringer Menge auf die betroffenen Stellen auftragen. Hierdurch kann unter anderem ein unangenehmer Juckreiz gemindert werden.

Bei Allergien können Sie wenige Tropfen des Öls in das Wasser hineinmischen.

Die richtige Dosierung einhalten

Je nach Produkt sind unterschiedliche Dosierungen notwendig. Wie viel Schwarzkümmel Sie Ihrem Pferd verabreichen müssen, steht in der Regel auf dem Hinweisetikett der Herstellerverpackung. Halten Sie sich unbedingt an diese Angaben.

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