Reitarten

Voltigieren: Alle Fakten auf einen Blick

Das Voltigieren ist eine Reitsportart. Hierbei wird das Pferd an einer Longe im Kreis geführt. Der oder die Reiter üben währenddessen verschiedene akrobatische Übungen auf dem Rücken des Pferdes aus. Um diese Sportart zu beherrschen, ist eine lange Ausbildung notwendig, denn Reiter und Pferd müssen sich perfekt aufeinander abstimmen. Auch das Vertrauen spielt demzufolge eine große Rolle.

Grundsätzlich kann man zwischen drei Voltigier-Arten unterscheiden, und zwar:

  • Gruppenvoltigieren (Voltigiergruppe)
  • Doppelvoltigieren
  • Einzel Voltigieren

Demzufolge benötigt die Ausübung dieser Sportart das Voltigierpferd, den Voltigierer und den Longenführer. Das Pferd läuft auf der sogenannten Zirkelbahn im Kreis und ist im Schritt, im Trab oder im Galopp unterwegs, je nach Ausbildungsstand.

Das Voltigieren kann im Breitensport, aber auch im Turniersport durchgeführt werden.

Fotolia / Voltigieren

Mädchen voltigiert auf Pferd

Wettkämpfe im Voltigiersport

Im Bereich Voltigieren werden sowohl national als auch international entsprechende Wettkämpfe ausgetragen. Um die Leistungen der einzelnen Sportler einzuschätzen, gibt es verschiedene Leistungsklassen, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bedeuten. Im Wettkampf muss das Team neben einer Pflichtkür auch eine Kür zeigen, die es frei wählt. Jedoch müssen die verschiedenen Pflichtelemente immer enthalten sein.

Pferdesport: Die Ausbildung beim Voltigieren

Im Prinzip gehört das Voltigieren zu einer der ersten Aufgaben, die ein Reit-Neuling auf dem Rücken eines Pferdes verbringt. Im Anfangsstadium beschränkt sich dies beispielsweise darauf, das Pferd beim Reiten loszulassen und ihm allein mit dem Körper die gewünschten Signale zu geben. Nach und nach erlernt der Reiter verschiedene turnerische und akrobatische Übungen, die auf dem Rücken des Pferdes ausgeführt werden.

Wer später an Wettkämpfen teilnehmen möchte, muss regelmäßig ein hartes Training absolvieren, denn nicht nur die körperlichen und sportlichen Leistungen müssen sitzen. Ebenso wichtig ist es, zu dem jeweiligen Pferd ein gutes Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Welche Faktoren bewerten die Richter beim Wettkampf?

Die Richter achten beim Wettkampf auf unterschiedliche Bewertungsfaktoren. Hierbei handelt es sich um

  1. Die angewendete Technik (Es gibt Einzelnoten für 5 technische Elemente sowie die Ausführung und die Gestaltung der Kür)
  2. Die Pflicht (Hierbei werden für 6 bis 8 Übungen Einzelnoten vergeben)
  3. Die Kür (In der Kür werden die Ausführung, die Gestaltung und die Schwierigkeit mit Einzelnoten bewertet)
  4. Pferdenote (Diese richten sich ausschließlich nach den Leistungen des Pferdes und des Longenführers)
  5. Der Gesamteindruck (Diesbezüglich werden Punkte vergeben für das Einlaufen und Auslaufen sowie für die Grußaufstellung)

Was ist heilpädagogisches Voltigieren?

Verhaltensauffällige Kinder zu therapieren, ist nicht einfach. Das heilpädagogische Voltigieren ist jedoch eine sehr gute Methode, um die Kinder zu „behandeln“. Die Ruhe des Tiers überträgt sich allzu oft auf die betroffenen Kinder und Jugendlichen, sodass diese neuen Mut fassen. Wer das heilpädagogische Voltigieren anbieten möchte, muss eine B-Trainerlizenz besitzen.

(Quelle: Wikipedia)

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