Pferde

Wann muss mein Pferd in die Klinik?

Wenn ein Pferd erkrankt, hat dies oft andere Dimensionen als bei der Erkrankung kleiner Tiere. Die Untersuchung durch einen Tierarzt gestaltet ist praktisch nur möglich, wenn der Arzt zu Ihnen kommt. Grundsätzlich ist dies bei leichten Krankheiten oder Verletzungen möglich. Es gibt allerdings viele Fälle, in denen das Pferd in die Klinik gebracht werden muss. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, in welchen Fällen das notwendig ist.

Wann muss mein Pferd in die Klinik?

© antoine-photographe / Fotolia

Welche Untersuchungen werden in der Klinik durchgeführt?

Während allgemeine Untersuchungen, wie beispielsweise das Abhören des Pferdes, das Versorgen von Wunden und unter Umständen sogar die Blutabnahme, bei Ihnen vor Ort durchgeführt werden können, gilt dies nicht für die folgenden Diagnostikverfahren:

  • Eingehende Untersuchungen der Augen
  • Herzuntersuchungen
  • Spezielle Untersuchungen aus dem Bereich der inneren Medizin
  • Zahnmedizinische Behandlungen
  • Computertomographien
  • EKGs
  • Endoskopien
  • MRT
  • Röntgenaufnahmen
  • Verschiedene Laboruntersuchungen (einschließlich Blutwerte)

Für alle diese Untersuchungen müssen Sie demzufolge eine Klinik aufsuchen. Wichtig ist, dass Sie zuvor einen Termin vereinbaren, denn die Klinik muss über entsprechende Kapazitäten verfügen und ein Pferd lässt sich schlecht im Wartezimmer platzieren. Ausgenommen hiervon sind selbstverständlich akute Notfälle, die Sie dennoch im Vorfeld telefonisch ankündigen sollten, damit sich das Klinikteam darauf einstellen kann.

Was sind akute Fälle?

Zu den häufigsten Erkrankungen von Pferden gehören Koliken, die wie aus dem Nichts auftauchen können. Oft hilft die Gabe von Medikamenten, die den Magen und den Darm entleeren. Das Pferd wird sich wieder entspannen. Sollte Sie feststellen, dass die Medikamente nicht anschlagen und sich die Kolik verschlimmert, begeben Sie sich umgehend in die Klinik.

Dies gilt auch in folgenden Fällen:

  • Plötzlich auftretendes, starkes Fieber
  • Bei Darmverschluss
  • Vergiftungserscheinungen
  • Bei einer extremen allergischen Reaktion
  • Im Falle eines offenen Bruchs
  • Bei großen Wunden, die genäht werden müssen

 

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